Essstörungen
Essen wird zum Problem.
Die Natur hat vorgesehen, dass wir uns regelmäßig, in angemessener Menge und maßvoll, möglichst vielfältig Energie zuführen. Störungen dieses Ablaufs können verschiedene Ursachen haben und drücken sich symptomatisch in Mangelernährung, Überernährung, falscher Ernährung oder gestörtem Essverhalten aus (Erbrechen, unangemessenes Hungern, einseitige Ernährung). Oft stecken psychische Ursachen dahinter.
Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme. Es hat mit Genuss zu tun, mit Gemeinschaft, mit Kontrolle und mit Trost. Gerät dieses Verhältnis aus dem Gleichgewicht, kann daraus eine Essstörung werden.
Die Formen sind verschieden: Hungern bis in die Mangelernährung, Essanfälle mit Kontrollverlust, Erbrechen nach dem Essen, eine immer einseitigere Ernährung. Oft bleibt die Störung lange verborgen, auch vor den Nächsten.
Körper und Psyche werden gleichermaßen belastet. Deshalb braucht die Behandlung beides: ärztliche Begleitung und Psychotherapie.
Woran Sie eine Essstörung erkennen.
Im Essverhalten
- Unangemessenes Hungern
- Erbrechen nach dem Essen
- Essanfälle
- Einseitige Ernährung
Im Körper und im Leben
- Mangelernährung oder Übergewicht
- Körperliche Folgebeschwerden
- Gedanken, die ständig ums Essen kreisen
- Rückzug
So behandelt die Wollmarshöhe Essstörungen.
Im Mittelpunkt steht die Psychotherapie, denn oft liegen die Ursachen im Seelischen. Ein persönlicher Bezugstherapeut plant die Behandlung mit Ihnen und begleitet Sie durch die Therapie.
Die körperliche Seite wird ärztlich begleitet, mit Untersuchungen und Labor im klinikeigenen Zentrum. Eine Stoffwechsel- und Leistungsdiagnostik zeigt, welche Bewegung in welcher Intensität guttut, ohne zu überfordern.
Körperwahrnehmungstherapien und kreative Verfahren wie Malen, Tonen, Musik oder Tanz helfen, einen neuen Zugang zum eigenen Körper zu finden.
Vor- und nachstationäre Betreuung gehören dazu. Denn gesund werden und gesund bleiben sind zwei Dinge.
Das Wichtigste auf einen Blick.
Die genaue Dauer richtet sich nach dem Befund. Nach einem akuten Zusammenbruch ist auch eine rund vierwöchige Kurzzeittherapie möglich.
Die Klinik ist als „reines Krankenhaus“ anerkannt. Gesetzlich Versicherte können als Selbstzahler aufgenommen werden.
Mehr zur Kostenübernahme Aufnahme Akut auch kurzfristig.Die Kostenzusage dauert meist ein bis zwei Wochen, das Aufnahmeteam kümmert sich darum. In akuten Situationen ist eine Aufnahme ohne vorherige Kostenbeantragung möglich.
Mehr zur Anmeldung Qualität Nahezu 100 % zufriedene Patienten.So der aktuelle Qualitätsbericht 2025 des Universitätsklinikums Heidelberg, mit Daten von 718 Patienten. Ein halbes Jahr nach der Entlassung sagen 96,2 %, dass ihnen die Behandlung nachhaltig hilft.
Mehr zur QualitätPrivate Fachklinik für psychosomatische Medizin, Akutfachkrankenhaus nach § 107 Abs. 1 SGB V. Klein genug, um außergewöhnlich zu bleiben.
In Bodnegg bei Ravensburg, Baden-Württemberg. Auf einer Anhöhe, umgeben von Wald.
Von FOCUS-Gesundheit als Top-Privatklinik 2027 empfohlen.
Häufige Fragen zu Essstörungen.
Warum gehört eine Essstörung in eine psychosomatische Klinik?
Weil sich darin Körper und Psyche verbinden: Das Essverhalten ist gestört, die Ursachen liegen oft im Seelischen. Behandelt wird beides.
Wann ist eine stationäre Behandlung sinnvoll?
Wenn eine ambulante Behandlung nicht mehr ausreicht, die Beschwerden den Alltag bestimmen oder Abstand vom gewohnten Umfeld nötig ist. Das Aufnahmeteam berät Sie unverbindlich, welcher Weg passt.
Wie lange dauert die Behandlung?
Im Durchschnitt gut sechs Wochen, je nach Befund. Beihilfeberechtigte brauchen eine ärztliche Verordnung der Krankenhausbehandlung mit einer geplanten Dauer bis zu 28 Tagen.
Wer übernimmt die Kosten?
Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen. Die Klinik ist als „reines Krankenhaus“ anerkannt, eine vorherige schriftliche Kostenzusage ist für Privatversicherte grundsätzlich nicht nötig. Gesetzlich Versicherte können als Selbstzahler aufgenommen werden.
Wie schnell ist eine Aufnahme möglich?
Die Kostenzusage dauert in der Regel ein bis zwei Wochen, das Aufnahmeteam kümmert sich darum. In akuten Situationen ist eine kurzfristige Aufnahme ohne vorherige Kostenbeantragung möglich.
Wer kann nicht aufgenommen werden?
Patienten, die intensiv überwacht oder gepflegt werden müssen, und Menschen in einer akuten Psychose. Reha-, Kur- oder Sanatoriumsaufenthalte bietet die Klinik nicht an.