Depressionen
Die Freude ist weg.
Unter dem Sammelbegriff „Depressionen“ versteht man Zustände, die sich hauptsächlich durch Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, Interessenverlust, Einschränkung sozialer Kontakte oder Erschöpfung ausdrücken. Das Erscheinungsbild von Depressionen ist sehr unterschiedlich und vielfältig.
Eine Depression ist mehr als schlechte Laune oder ein Tief, das nach ein paar Tagen vorbeigeht. Sie hält an, oft über Wochen und Monate, und sie verändert, wie man denkt, fühlt und handelt.
Sie zeigt sich nicht bei jedem gleich. Manche erleben vor allem Leere und Erschöpfung, andere Unruhe, Schlafstörungen oder körperliche Beschwerden. Viele ziehen sich zurück, obwohl gerade der Kontakt zu anderen helfen würde.
Depressionen sind häufig, und sie sind behandelbar. Welcher Weg passt, entscheidet sich immer individuell und mit Blick auf den ganzen Menschen.
Woran Sie eine Depression erkennen.
Seele und Geist
- Antriebslosigkeit
- Freudlosigkeit
- Interessenverlust
- Rückzug von anderen Menschen
- Grübeln und Hoffnungslosigkeit
Körper
- Erschöpfung
- Schlafstörungen
- Veränderter Appetit
- Nachlassende Konzentration und Merkfähigkeit
So behandelt die Wollmarshöhe Depressionen.
Im Mittelpunkt steht die Psychotherapie. Ein persönlicher Bezugstherapeut plant die Behandlung mit Ihnen und begleitet Sie durch die Therapie. In den Gesprächen geht es darum, aktuelle Schwierigkeiten vor dem Hintergrund der Lebensgeschichte zu verstehen und tragfähige Bewältigungsstrategien zu erarbeiten.
Dazu kommen Gruppen, kreative Therapien wie Malen, Tonen, Musik oder Tanz und erfahrungsorientierte Verfahren wie das therapeutische Bogenschießen. Sie erreichen, was sich schwer in Worte fassen lässt. Durch korrigierende Erfahrungen können eingefahrene Muster in neue, hilfreiche umgewandelt werden.
Auch der Körper wird behandelt: mit Bewegung und Sport, Physiotherapie und Naturheilverfahren. Wenn es sinnvoll ist, auch medikamentös; die Expertise im psychopharmakologischen Bereich ist im Haus.
Vor- und nachstationäre Betreuung gehören dazu. Denn gesund werden und gesund bleiben sind zwei Dinge.
Das Wichtigste auf einen Blick.
Die genaue Dauer richtet sich nach dem Befund. Nach einem akuten Zusammenbruch ist auch eine rund vierwöchige Kurzzeittherapie möglich.
Die Klinik ist als „reines Krankenhaus“ anerkannt. Gesetzlich Versicherte können als Selbstzahler aufgenommen werden.
Mehr zur Kostenübernahme Aufnahme Akut auch kurzfristig.Die Kostenzusage dauert meist ein bis zwei Wochen, das Aufnahmeteam kümmert sich darum. In akuten Situationen ist eine Aufnahme ohne vorherige Kostenbeantragung möglich.
Mehr zur Anmeldung Qualität Nahezu 100 % zufriedene Patienten.So der aktuelle Qualitätsbericht 2025 des Universitätsklinikums Heidelberg, mit Daten von 718 Patienten. Ein halbes Jahr nach der Entlassung sagen 96,2 %, dass ihnen die Behandlung nachhaltig hilft.
Mehr zur QualitätPrivate Fachklinik für psychosomatische Medizin, Akutfachkrankenhaus nach § 107 Abs. 1 SGB V. Klein genug, um außergewöhnlich zu bleiben.
In Bodnegg bei Ravensburg, Baden-Württemberg. Auf einer Anhöhe, umgeben von Wald.
Von FOCUS-Gesundheit als Top-Privatklinik 2027 empfohlen.
Häufige Fragen zu Depressionen.
Ist eine Depression dasselbe wie ein Burn-out?
Nicht ganz. Ein Burn-out entsteht aus lang anhaltender Überlastung, kann aber bis zu den Symptomen einer schweren Depression reichen. Welche Behandlung passt, klärt die Diagnostik zu Beginn.
Werden auch Medikamente eingesetzt?
Wenn es sinnvoll ist, ja. Schwerpunkt ist die Psychotherapie, ergänzt um medizinische, körperliche und kreative Verfahren.
Wie lange dauert die Behandlung?
Im Durchschnitt gut sechs Wochen, je nach Befund. Beihilfeberechtigte brauchen eine ärztliche Verordnung der Krankenhausbehandlung mit einer geplanten Dauer bis zu 28 Tagen.
Wer übernimmt die Kosten?
Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen. Die Klinik ist als „reines Krankenhaus“ anerkannt, eine vorherige schriftliche Kostenzusage ist für Privatversicherte grundsätzlich nicht nötig. Gesetzlich Versicherte können als Selbstzahler aufgenommen werden.
Wie schnell ist eine Aufnahme möglich?
Die Kostenzusage dauert in der Regel ein bis zwei Wochen, das Aufnahmeteam kümmert sich darum. In akuten Situationen ist eine kurzfristige Aufnahme ohne vorherige Kostenbeantragung möglich.
Wer kann nicht aufgenommen werden?
Patienten, die intensiv überwacht oder gepflegt werden müssen, und Menschen in einer akuten Psychose. Reha-, Kur- oder Sanatoriumsaufenthalte bietet die Klinik nicht an.