Erschöpfungszustände (Burn-out)
Nichts geht mehr.
Sowohl geistige, emotionale als auch körperliche Überforderung oder Anpassungsschwierigkeiten über längere Zeiträume erschöpfen beim Menschen die psychosomatischen Regulationssysteme. Das sind die Systeme, die uns wieder in einen erholten, handlungs- und leistungsfähigen, zufriedenen, gesunden Zustand versetzen. Die Funktionsfähigkeit dieser Systeme und einen gesunden Zustand wieder herzustellen, das ist Aufgabe und Ziel der medizinisch-therapeutischen Behandlung.
Ein Burn-out kommt selten über Nacht. Meist beginnt es mit einem Übermaß an Einsatz: mehr Stunden, mehr Verantwortung, weniger Pausen. Der Körper gleicht lange aus. Irgendwann gelingt ihm das nicht mehr, und die Erschöpfung bleibt, auch nach dem Wochenende, auch nach dem Urlaub.
Betroffen sind oft Menschen, die viel tragen, in Führungspositionen oder in der Selbstständigkeit. Den wachsenden Druck spüren auch Menschen, deren psychische Grundfunktionen weitgehend intakt sind.
Burn-out ist kein Zeichen von Schwäche. Erschöpft sind die psychosomatischen Regulationssysteme: das autonome Nervensystem, das Hormon- und das Immunsystem. Ihr Zustand lässt sich messen, und er lässt sich behandeln.
Woran Sie ein Burn-out erkennen.
Seele und Geist
- Inneres Getriebensein und Grübeln
- Erschöpfung
- Frustration und Antriebslosigkeit
- Apathie
- Angst- und Paniksymptome
Körper
- Schlaflosigkeit
- Kopf- oder Rückenschmerzen
- Verdauungsstörungen
- Stressfolgeerkrankungen wie Bluthochdruck
Irgendwann kommt der Punkt, an dem nichts mehr geht. Ein Burn-out kann bis zu den Symptomen einer schweren Depression reichen. Eine ambulante Psychotherapie reicht dann meist nicht mehr aus, schon weil ein Abstand zum Spannungsfeld nötig ist. Gleichzeitig drängt oft die Rückkehr in Beruf und Verantwortung.
So behandelt die Wollmarshöhe Burn-out.
Am Anfang steht die Diagnostik. Bei jedem neuen Patienten wird die Funktion des autonomen Nervensystems über die Herzratenvariabilität (HRV) gemessen, bei Bedarf ergänzt um Hormon- und Immundiagnostik. So zeigt sich, in welchem Zustand die körperlichen Regulationssysteme sind.
Nach einem akuten Zusammenbruch infolge von Dauerüberlastung ist die Kurzzeittherapie der Weg: rund vier Wochen stationär. Neben einer intensiven körperlichen Reenergetisierung geht es darum, die Fähigkeit zur Selbsthilfe wieder aufzubauen: Stressmanagement, Selbstmanagement, Entspannungsverfahren. Grundlage sind achtsamkeitsbasierte und kognitive Verhaltenstherapie, in Einzelgesprächen, in der Gruppe und mit multimedialer Wissensvermittlung.
Braucht es mehr Zeit oder einen anderen Schwerpunkt, entsteht aus über 30 therapeutischen Verfahren ein individuelles Programm: von klassisch medizinischen Behandlungen über Naturheilverfahren bis zu Psychotherapie und erfahrungsorientierter Therapie.
Vor- und nachstationäre Betreuung gehören dazu. Denn gesund werden und gesund bleiben sind zwei Dinge.
Das Wichtigste auf einen Blick.
So lange dauert die Kurzzeittherapie. Über alle Behandlungen liegt der Aufenthalt im Durchschnitt bei gut sechs Wochen, je nach Befund.
Die Klinik ist als „reines Krankenhaus“ anerkannt. Gesetzlich Versicherte können als Selbstzahler aufgenommen werden.
Mehr zur Kostenübernahme Aufnahme Akut auch kurzfristig.Die Kostenzusage dauert meist ein bis zwei Wochen, das Aufnahmeteam kümmert sich darum. In akuten Situationen ist eine Aufnahme ohne vorherige Kostenbeantragung möglich.
Mehr zur Anmeldung Qualität Nahezu 100 % zufriedene Patienten.So der aktuelle Qualitätsbericht 2025 des Universitätsklinikums Heidelberg, mit Daten von 718 Patienten. Ein halbes Jahr nach der Entlassung sagen 96,2 %, dass ihnen die Behandlung nachhaltig hilft.
Mehr zur QualitätPrivate Fachklinik für psychosomatische Medizin, Akutfachkrankenhaus nach § 107 Abs. 1 SGB V. Klein genug, um außergewöhnlich zu bleiben.
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Häufige Fragen zu Burn-out.
Reicht bei Burn-out eine ambulante Therapie?
Nach einem Zusammenbruch oft nicht mehr. Dann braucht es vor allem Abstand zum Spannungsfeld, und der entsteht am ehesten stationär. Das Aufnahmeteam berät Sie unverbindlich, welcher Weg passt.
Wie lange dauert die Behandlung?
Die Kurzzeittherapie dauert rund vier Wochen. Beihilfeberechtigte brauchen eine ärztliche Verordnung der Krankenhausbehandlung mit einer geplanten Dauer bis zu 28 Tagen.
Wer übernimmt die Kosten?
Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen. Die Klinik ist als „reines Krankenhaus“ anerkannt, eine vorherige schriftliche Kostenzusage ist für Privatversicherte grundsätzlich nicht nötig. Gesetzlich Versicherte können als Selbstzahler aufgenommen werden.
Wie schnell ist eine Aufnahme möglich?
Die Kostenzusage dauert in der Regel ein bis zwei Wochen, das Aufnahmeteam kümmert sich darum. In akuten Situationen ist eine kurzfristige Aufnahme ohne vorherige Kostenbeantragung möglich.
Kann ich danach bald wieder arbeiten?
Genau dafür ist die Kurzzeittherapie gedacht: für Menschen, die rasch zurück in Beruf und Verantwortung müssen, etwa in Führungspositionen oder in der Selbstständigkeit. Die nachstationäre Betreuung begleitet den Übergang.
Wer kann nicht aufgenommen werden?
Patienten, die intensiv überwacht oder gepflegt werden müssen, und Menschen in einer akuten Psychose. Reha-, Kur- oder Sanatoriumsaufenthalte bietet die Klinik nicht an.