Angststörungen
Die Angst führt Regie.
Das überwältigende Gefühl unangemessener Ängste kann verschiedene Ursachen haben. Meist haben wir die Kontrolle über gewisse Zustände oder Dinge verloren oder persönlich keine Erklärung, geschweige denn Lösung hierfür. Daraus entstehen Ängste, das Leben nicht mehr bewältigen zu können oder schwer zu erkranken, und viele anderen Sachverhalte.
Angst ist lebenswichtig. Sie warnt vor Gefahr und macht handlungsfähig. Krankhaft wird sie, wenn sie ohne echte Gefahr auftritt, zu stark ist oder nicht mehr vergeht.
Viele Betroffene beginnen, Situationen zu meiden: den vollen Zug, die Besprechung, den Supermarkt. Kurzfristig bringt das Erleichterung. Langfristig wird der Alltag immer enger, und die Angst wächst mit.
Oft zeigt sich Angst zuerst im Körper: Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Zittern. Nicht selten führt der erste Weg deshalb zum Kardiologen und nicht zum Psychotherapeuten.
Woran Sie eine Angststörung erkennen.
Seele und Geist
- Überwältigende, unangemessene Angst
- Gefühl des Kontrollverlusts
- Sorge, schwer zu erkranken
- Vermeiden bestimmter Situationen
- Panikattacken
Körper
- Herzrasen
- Atemnot und Beklemmung
- Schwindel
- Zittern und Schwitzen
Dazu gehört auch die Herzangst, bei der Menschen mit gesundem Herzen unter Herzbeschwerden leiden. Verwandt sind die neurotischen Erkrankungen: Störungen, die auf fehlangepassten oder dysfunktional erlernten Verhaltens- und Einstellungsmustern beruhen.
So behandelt die Wollmarshöhe Angststörungen.
Zuerst wird geklärt, was körperlich los ist. Die Untersuchungen im klinikeigenen Medizinisch-Technischen Zentrum schließen organische Ursachen aus oder finden sie. Beides entlastet.
In der Psychotherapie werden die Muster erkannt, die die Angst aufrechterhalten. Dazu gehören spezielle Expositionsverfahren und erfahrungsorientierte Therapie, etwa im Hochseilgarten, wo sich Angst unmittelbar erleben und bewältigen lässt.
Entspannungsverfahren und Achtsamkeit helfen, den grübelnden Verstand zu beruhigen. Bei Herzangst oder Angst im Zusammenhang mit einer Herzerkrankung arbeiten Kardiologie und Psychotherapie in der Psychokardiologie zusammen.
Vor- und nachstationäre Betreuung gehören dazu. Denn gesund werden und gesund bleiben sind zwei Dinge.
Das Wichtigste auf einen Blick.
Die genaue Dauer richtet sich nach dem Befund. Nach einem akuten Zusammenbruch ist auch eine rund vierwöchige Kurzzeittherapie möglich.
Die Klinik ist als „reines Krankenhaus“ anerkannt. Gesetzlich Versicherte können als Selbstzahler aufgenommen werden.
Mehr zur Kostenübernahme Aufnahme Akut auch kurzfristig.Die Kostenzusage dauert meist ein bis zwei Wochen, das Aufnahmeteam kümmert sich darum. In akuten Situationen ist eine Aufnahme ohne vorherige Kostenbeantragung möglich.
Mehr zur Anmeldung Qualität Nahezu 100 % zufriedene Patienten.So der aktuelle Qualitätsbericht 2025 des Universitätsklinikums Heidelberg, mit Daten von 718 Patienten. Ein halbes Jahr nach der Entlassung sagen 96,2 %, dass ihnen die Behandlung nachhaltig hilft.
Mehr zur QualitätPrivate Fachklinik für psychosomatische Medizin, Akutfachkrankenhaus nach § 107 Abs. 1 SGB V. Klein genug, um außergewöhnlich zu bleiben.
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Häufige Fragen zu Angststörungen.
Warum wird bei Angst auch der Körper untersucht?
Weil Angst sich oft körperlich zeigt, etwa mit Herzrasen oder Atemnot. Eine gründliche Untersuchung schließt organische Ursachen aus oder findet sie. Beides entlastet.
Ist der Hochseilgarten nicht eher Freizeit?
Im klinischen Rahmen keineswegs. Die Patienten sind mit Körper, Seele und Geist beteiligt, erfahren etwas über sich, über Stress und den Umgang damit, und trainieren Entspannung und Konzentration.
Wie lange dauert die Behandlung?
Im Durchschnitt gut sechs Wochen, je nach Befund. Beihilfeberechtigte brauchen eine ärztliche Verordnung der Krankenhausbehandlung mit einer geplanten Dauer bis zu 28 Tagen.
Wer übernimmt die Kosten?
Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen. Die Klinik ist als „reines Krankenhaus“ anerkannt, eine vorherige schriftliche Kostenzusage ist für Privatversicherte grundsätzlich nicht nötig. Gesetzlich Versicherte können als Selbstzahler aufgenommen werden.
Wie schnell ist eine Aufnahme möglich?
Die Kostenzusage dauert in der Regel ein bis zwei Wochen, das Aufnahmeteam kümmert sich darum. In akuten Situationen ist eine kurzfristige Aufnahme ohne vorherige Kostenbeantragung möglich.
Wer kann nicht aufgenommen werden?
Patienten, die intensiv überwacht oder gepflegt werden müssen, und Menschen in einer akuten Psychose. Reha-, Kur- oder Sanatoriumsaufenthalte bietet die Klinik nicht an.