Psychokardiologie

Wenn Herz und Seele zusammenhängen.

Psychokardiologie – Klinik Wollmarshöhe

Die Psychokardiologie befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen psychischen Faktoren (Erkrankungen) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In der Klinik Wollmarshöhe ist eine enge Teamarbeit zwischen Kardiologie und Psychotherapie Grundlage der Psychokardiologie, die sowohl im stationären als auch im privat-ambulanten Bereich durchgeführt wird.

Die Psychokardiologie bietet sich an für alle Patienten mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Herzrhythmusstörungen, die zusätzlich unter chronischer Stressbelastung, Angst oder Depression leiden. Das trifft auf fast 50 % aller Herzpatienten zu. Zahlreiche Studien belegen den Zusammenhang zwischen den oben genannten psychischen Erkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, z. B. Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Herzrhythmusstörungen oder Hypertonie. Allerdings gibt es auch körperlich „herzgesunde Patienten“, die unter einer sogenannten Herzangst leiden und ebenfalls psychotherapeutische Hilfe benötigen.

Die Klinik Wollmarshöhe ist mit ihrem Stress- und autonomen Funktionslabor einschließlich HRV-Messung, der kardiologischen nichtinvasiven Diagnostik im klinikeigenen MTZ, den spezifischen psychotherapeutischen Verfahren, der Sport- und Bewegungstherapie sowie ihren Angeboten im Bereich Telemedizin optimal für die psychokardiologische Betreuung ausgestattet.

In einem ganzheitlichen Herz-Management-Programm wenden wir uns in der Klinik Wollmarshöhe genau diesen wechselseitigen psychischen und körperlichen Aspekten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu. Verbunden mit der kardiologischen Betreuung wird mit dem Patienten ein Programm zum adäquaten Umgang mit Stressoren und Emotionen angeboten, aber auch individuell abgestimmte Veränderungen für das richtige körperliche Bewegungstraining und eine gesunde Lebensführung werden gemeinsam besprochen.

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